Umweltbereich
Im Umweltbereich (ESRS E1) liegt der Fokus auf dem Schutz von Ökosystemen und der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen. Beispiele hierfür sind die manuelle Wildsammlung von Buriti- und Baobab-Früchten ohne Abholzung oder Baumschädigung, agroforstliche Anbausysteme bei Bio-Vanille und Bio-Apfel sowie kultivierte Pflanzen und Fermentationsprozesse (z. B. BIOTILYS®), die den Druck auf landwirtschaftliche Flächen und Biodiversität reduzieren. Zertifizierungen (u. a. Bio, Fair for Life, RSPO Mass Balance) und definierte Ernte- bzw. Sammelregeln unterstützen die ökologische Steuerung der Lieferketten.
Sozialer Bereich
Im sozialen Bereich (ESRS S2) tragen die Rohstoffprojekte zur Sicherung von Einkommen und Beschäftigung in der vorgelagerten Wertschöpfungskette bei. Über 500 Familien im Buriti-Projekt in Brasilien, Frauenkooperativen im Baobab-Projekt in Senegal sowie Produzentenorganisationen in Peru und Madagaskar profitieren von langfristigen Abnahmebeziehungen, Schulungen und strukturierten Kooperationsmodellen. Biotechnologische Produktionsprozesse in Frankreich schaffen zudem qualifizierte und sichere Arbeitsplätze ohne risikoreiche Rohstoffernte.
Governance
Die Governance der Lieferketten (ESRS G1) basiert auf langfristigen Partnerschaften, klaren Qualitäts- und Nachhaltigkeitsanforderungen sowie vollständiger Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe. Kooperativen, Produzenten-organisationen und zertifizierte Partner sind integraler Bestandteil der Steuerung. Transparente Prozesse, externe Zertifizierungen und interne Qualitätsstandards gewährleisten eine verantwortungsvolle Lieferkettenführung und reduzieren ökologische sowie soziale Risiken.
